Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg ist der Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes und bildet somit quasi den "Dachverband" von über 100 Tierschutzvereinen hier in Baden-Württemberg.
Den Verein wird ehrenamtlich geleitet von:
Herbert Lawo, 1. Vorsitzender
Volker Stutz, 2. Vorsitzender
Viola Peter, Kassiererin
Stefan Hitzler, Schriftführer
Den Vorstand unterstützen tatkräftig die 12 Mitglieder des Erweiterten Vorstandes:

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, den einzelnen Mitglieds-Vereinen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sei es nun durch finanzielle Unterstützung (Tierheim(aus)bau etc.), durch Hilfe in rechtlichen Angelegenheiten, bei organisatorischen Problemen, durch Weiterbildungsmöglichkeiten (Seminare, Jugendveranstaltungen, Regionaltreffen etc.) und vieles mehr.
Gleichzeitig bemühen wir uns über Presse- und andere Öffentlichkeitsarbeit um Aufklärung der Bevölkerung. Unsere Geschäftsstelle bietet kompetente Beratung zu jedem Tierschutzanliegen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier nur einen Überblick bieten und nicht weiter ins Detail gehen können. Zu den "Standart"-Anfragen stehen kleine Informationsbroschüren zur Verfügung, die bei Interesse angefordert werden können. (siehe Kontakte)
Nicht zuletzt versuchen wir aber auch über die Politik Verbesserungen für die Situation der Tiere zu erreichen. So sitzen Vertreter des Landestierschutzverbandes regelmäßig im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg im Landesbeirat für Tierschutz. Ebenfalls beteiligt sind wir in Arbeitsgruppen zum Thema Tierschutz, wenn es beispielsweise um Neuregelungen oder Veränderungen von bereits bestehenden "Richtlinien" oder Verordnungen geht.
Mit anderen Worten, der Landestierschutzverband bemüht sich landesweit in jeder Hinsicht um Verbesserungen für unsere sog. "Mitgeschöpfe" und damit den Schutz der Tiere.
Über Unterstützung unserer Arbeit würden wir uns sehr freuen.

Auf "politischer" Ebene ist es beispielsweise der Hartnäckigkeit des Landestierschutzverbandes zu verdanken, dass der Tierschutz offiziell in die Landesverfassung aufgenommen wurde. Über eine umfassende Umfrage an die Abgeordneten der Fraktionen im Landtag mit der Bitte um Stellungnahme zu wichtigen Fragen im Bereich Tierschutz und unserem Hauptanliegen "Tierschutz in die Landesverfassung" konnten wir erreichen, dass die daraufhin bereits Ende 1996 gemachte mündliche Zusage im Jahr 2000 endlich umgesetzt wurde.
Mit den Worten:
Artikel 3b
Tiere werden als Lebewesen und Mitgeschöpfe im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung geachtet und geschützt.
hat der Tierschutz am 9. Juni 2000 in die Landesverfassung Baden-Württembergs Einzug gehalten.
Aber auch bei den Beratungen um neue Landes-Verordnungen, bzw. der Überarbeitung bereits bestehender Rechtsgrundlagen konnte der Landestierschutzverband entgegen anderer Interessen zumindest teilweise Erfolge im Sinne des Tierschutzes durchsetzen.
Beispielsweise in der baden-württembergischen "Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde" (vielen eher bekannt als die neue "Kampfhundeverordnung").
Nachdem die bundesweite Durchsetzung dieser Regelung nicht mehr zu verhindern war,
ist es Dank der fachlichen Argumentation unserer Mitglieder in den vorangegangenen Beratungen
doch noch zu einem einigermaßen vertretbaren Verordnungstext gekommen.
Im Vergleich zu anderen Länderregelungen ist es bei uns u.a. auch den drei
Rassevertretern bei denen per Definition der Verdacht auf Gefährlichkeit
vorliegt, möglich, mit dem Bestehen des "Wesenstests" ihre Ungefährlichkeit nachzuweisen.
Mit anderen Worten:
In Baden-Wüttemberg gilt auch ein "reinrassiger" Pitbull-Terrier nicht als sog. "Kampfhund" wenn er die Verhaltensprüfung erfolgreich abgelegt hat.
Der Landestierschutzverband konnte aber auch schon in verschiedenen Notsituationen direkt helfen, anhaltendes schwerwiegendes Tierleid zu beenden. So ist es uns beispielsweise gelungen die 18 Pferde und Ponies eines "Kleinzirkusses" zu retten. Das Zirkusunternehmen konnte für seine Tiere nicht mehr sorgen, die Tiere waren verwahrlost, teilweise krank und unterernährt.
Nachdem die Pferde und Ponies von den zuständigen Behörden aufgrund des desolaten Zustandes "beschlagnahmt" wurden, nahm der Landestierschutzverband sie auf und ermöglichte ihnen endlich das langverdiente artgerechte Leben mit der entsprechenden Betreuung und Pflege.
Diese "Erfogsbilanz" könnte noch beliebig fortgesetzt werden, soll aber vorerst einmal genügen einen kleinen Einblick in unsere Aktivitäten zu geben.
Bei Interesse an weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an die oben genannte Adresse oder senden uns eine e-mail.
|
![]() |
![]() |
| Zum Inhalt der Ausgabe 1 / 2004 |
Zum Inhalt der Ausgabe 2 / 2004 |